Soziale Netzwerkanalyse als moderne Strukturanalyse

Die soziale Netzwerkanalyse ist wie die Diskursanalyse ein Kind der Diskussion des Strukturalismus. Seit den 70er Jahren erfreut sie sich auch unter Politologen zunehmender Beliebtheit – hier vor allem im Bereich der Politikfeldanalyse. Die soziale Netzwerkanalyse verfolgt das Ziel, Beziehungen in komplexen Netzwerken zu erklären, wobei sie Theorien des sozialen Handelns benötigt. Damit ist jedoch das Problem verbunden, dass soziologische Theoreme, wie sie in der sozialen Netzwerkanalyse verbreitet sind, unter Umständen nur begrenzt in der Lage sind, symbolische oder kulturelle Strukturen als ebenfalls Handlung strukturierende Elemente zu erfassen. Ein Beispiel aus Jena soll dies verdeutlichen.
1. Netzwerkanalyse als Zugang zum modernen Chaos

Als entscheidender Ausgangspunkt der sozialen Netzwerkanalyse gilt die Notwendigkeit der Überwindung der Grenzen des Strukturfunktionalismus. Das bekannteste Beispiel eines strukturfunktionalistischen Theorems ist die Verwandtschaftsbeziehung am Beispiel des Inzestverbots als Erklärungsmuster sozialer Strukturen, deren Analyse vor allem auf die Arbeiten von Claude Levi-Strauss zurückgeht. Unter dem Eindruck der Arbeiten von Marcel Mauss wird dieser Ansatz weiterentwickelt. Mauss zeigt einerseits, dass die Definition des Inzestverbots einer Tauschlogik entspringt. Darüber hinaus zeigt Mauss aber auch, dass das Inzestverbot die Erklärung aus der Tauschlogik nicht benötigt, um als kulturelles Artefakt normativ das Handeln der Individuen zu bestimmen. So zeigt er, dass der Signifikant für das soziale Leben eine realere Bedeutung gewinnt, als das eigentliche Signifikat . Das bedeutet, dass allein die mit dem Symbol assoziierten Inhalte auf die soziale Struktur Einfluß haben. Eine einführende Erörterung zur Geschichte des Strukturalismus bietet Dosse (1999).
In der Sozialanthropologie, die stark von den strukturfunktionalistischen Theoremen durchdrungen ist, kommt die soziale Netzwerkanalye nun erstmals zum Einsatz, als der strukturfunktionalistische Ansatz nicht mehr ausreicht, die multiple Heterogenität gesellschaftlicher Dimensionen mittels Theoremen der Verwandtschaftsbeziehung zu erklären. Dies ist vor allem in der modernen Gesellschaft der Fall, die durch Industrialisierung und Migration eine solche multiple Heterogenität gesellschaftlicher Dimensionen hervorgebracht hat. (Schweizer 1988). Die Fragen nach Beziehungs- und Integrationsmustern wird dabei schon früh mit der Frage nach Konflikt und Macht als Inhalt sozialer Beziehungen ergänzt. (vgl. Jansen 1999, S.36) Seit den 70er Jahren findet die soziale Netzwerkanalyse daher nicht zuletzt auch in der Politikfeldanalyse Verbreitung. (Serdült 2002)

2. Das Nebeneinander von Netzwerk- und Diskursanalyse

Da die Methoden der sozialen Netzwerkanalysen auf soziometrische Verfahren der Bestimmung persönlicher Beziehungsnetzwerke in der frühen Sozialpsychologie und der frühen Industrie- und Gemeindesoziologie zurückgehen, herrscht zunächst ein Nebeneinander kultur- und sozialanthropologischer Fragestellungen und der Weiterentwicklung der sozialen Netzwerkanalyse durch eine atomistische Soziologie. Es ist Ronald Burt, der als Soziologe die Wirkmächtigkeit der durch atomistisches Handeln erzeugten Beziehungsmuster anerkennt und so dem sozialen Handeln aus normativer und diskursanalytischer Sicht Berechtigung einräumt. Burt sieht die unterschiedlichen Positionen der Strukturalismusdebatte als unterschiedliche Ebenen der Erkenntnis, die einander ergänzen. (Burt 1982) Der Bruch zwischen der sozialen Netzwerkanalyse und der Sozialanthropologie bleibt jedoch bestehen. So gilt die soziale Netzwerkanalyse in der Sozialanthropologie im Hinblick auf die Frage nach der Funktionsweise von Netzwerken als unbrauchbar. Sie überdauert in der Sozialanthropologie nur aufgrund ihres Versprechens, die Beziehung beliebiger Akteure im Kontext eines komplexen Beziehungssystems interpretieren zu können. (Schweizer 1988).

3. Theorien sozialen Handelns ersetzen soziokulturelle Analysen

Der Rückzug der Sozialanthropologie aus der sozialen Netzwerkanalyse macht jedoch den Ersatz qualitativ-kultureller Analysen sozialen Handelns der Sozialanthropologie durch soziologische Konzepte sozialen Handelns notwendig. In der sozialen Netzwerkanalyse spielen heute daher behavioristische Theorien des sozialen Tauschs eine zentrale Rolle. Jedoch problematisiert diese Zuspitzung der sozialen Netzwerkanalyse durch soziologische Theoreme von Tausch und Wahl all jene Ansätze, die von einem Individuum mit soziokulturell determinierten Wirkungsabsichten im sozialen Handeln ausgehen. Strittig bleibt darüber hinaus der Inhalt von Netzwerkbeziehungen. So verjüngt beispielsweise die Austauschtheorie die Beziehungsinhalte allein auf „valued items“, während für Vertreter der sozialen Netzwerkanalyse der Inhalt allein von der jeweils betrachteten Beziehung abhängt. (Cook & Whitmeyer 1992)

4. Culture strikes back: Interdependenz sozialer und kultureller Strukturen

Alternativ zum austauschtheoretischen Ansatz bieten sich kulturalistische Konzepte sozialen Handelns an. Nach Emirbayer (1994) verkennt die soziale Netzwerkanalyse, dass kulturelle Eigenheiten existieren und dass ihr Entstehen, ihre Veränderung und ihr Verschwinden ebenfalls soziologisch erklärt werden muss. Dieser Mangel ist in sozialen Netzwerkanalysen auf dreierlei Art vertreten: Erstens als struktureller Determinismus, der die Signifikanz kultureller, zum Beispiel politischer Diskurse vollkommen unberücksichtigt lässt; zweitens als struktureller Instrumentalismus, der soziales Handeln auf instrumentelle Formen, wie beispielsweise Tausch oder Nutzenmaximierung reduziert; drittens als struktureller Konstruktivismus, der zwar kulturelle Diskurse als Determinanten berücksichtigt, jedoch die sozialintegrativ wirkenden Momente der jeweils untersuchten sozialen Bewegung nicht erklären kann. Was Emirbayer bemängelt, ist dass die soziale Netzwerkanalyse bis heute unzureichende Erklärungen für die Beziehung zwischen Kultur, sozialem Handeln als menschlichem Wirken und sozialer Struktur anbietet. Dabei können soziale Strukturen nicht ohne Verständnis der kulturellen Strukturen interpretiert werden, ebenso wenig, wie kulturelle Strukturen ohne Rücksicht auf soziale Strukturen interpretiert werden können. Denn kulturelle Strukturen beschränken oder befähigen soziales Handeln, indem erst sie die Möglichkeit der Orientierung, damit verbunden der Identität und der Bestimmung individueller Handlungsabsichten schaffen. Der Erhalt und die Reproduktion kultureller Kategorien wie sozialer Strukturen ist daher interdependent. Die soziale Netzwerkanalyse lässt außer Acht, dass die Autonomie des Individuums selbst ein konstruiertes Phänomen ist, dass sowohl von sozialen, als auch von kulturellen Strukturen ermöglicht und beeinflusst wird. (Emirbayer 1994)

5. Thomas Schweizer Plädoyer für die Kombination
qualitativer Feldforschung und formaler Netzwerkanalyse

Die Integration kulturalistischer Ansätze der Strukturanalyse in netzwerkanalytische Studien, wie sie von Burt und Emirbayer entwickelt worden ist, legt es nahe, im Sinne Schweizers methodisch für die Einbettung der sozialen Netzwerkanalyse in eine qualitative Feldforschung zu plädieren. Schweizer (1988) fordert, erstens die qualitativen Rahmenbedingungen zu erheben, um ökonomische und politische Kontexte sowie soziale und kognitive Strukturprinzipien zu verstehen, erst dann, zweitens, Beziehungsmuster in der betrachteten Stichprobe mit Hilfe formaler Verfahren empirisch aufzuspüren um dann, drittens, die Befunde auf der Grundlage der Orientierungshypothesen theoretischer Entwicklungen der sozialen Netzwerkanalyse zu interpretieren und zu hinterfragen. Zu diesen Orientierungshypothesen zählen vor allem der von Granovetter geprägte Begriff der „Stärke schwacher Beziehungen“ (Granovetter 1973), Burts „Strukturelle Löcher“ (Burt 1992) und der Begriff des „sozialen Kapitals“ (u.a. Field 2003; Aldrigde 2002; Jansen 1999; Bourdieu 1984)

6. Orientierungshypothesen der sozialen Netzwerkanalyse: Schwache Beziehungen, strukturelle Löcher, soziales Kapital

Granovetter weist darauf hin, dass die Stärke einer sozialen Beziehung darüber entscheidet, inwiefern diese Beziehung im Netzwerk integrativ wirkt und welche Qualitäten mit ihrer integrativen Wirkung verbunden sind. So entscheidet die Stärke der Beziehung unter Umständen über die Möglichkeit und Geschwindigkeit der Diffusion von Information, über die Möglichkeit der Integration von Außenseitern, über die Möglichkeit des Vertrauens auf der Basis effektiver Kontrollmöglichkeiten und dergleichen mehr. (Granovetter 1973)

Burt führt Granovetters Überlegungen zur Stärke von Beziehungen, insbesondere der Stärke „schwacher Beziehungen“ weiter. Ausgehend von der Annahme, dass soziale Strukturen die Möglichkeiten sozialen Handelns mitbestimmen (Burt 1982), stellen insbesondere schwache Beziehungen in etablierten Beziehungssystemen Möglichkeiten dar, Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Solchermaßen durch schwache Beziehungen überbrückte „strukturelle Löcher“ eröffnen neue Möglichkeiten, über Ressourcen zu verfügen, die im angestammten Beziehungsraum erschöpft oder nicht zugänglich sind. Auf der Basis dieser grundlegenden Überlegungen entwickelt Burt unterschiedlich denkbare Szenarien abhängig von spezifischen Merkmalen des Kontexts. Beispiele sind Überlegungen zur Begründung der Heterogenität von Märkten, zu Phänomenen sozialer Anpassung oder zur Fluktuationsrate von Mitgliedern in Netzwerken. (Burt 1992)

Der schillernde Begriff des „sozialen Kapitals“ beinhaltet im wesentlichen die Vorstellung, das soziale Netzwerke die Basis sozialen Zusammenhalts sind, der Menschen überhaupt erst in die Lage versetzt, Kooperationen einzugehen oder auf andere Weise von sozialen Beziehungen zu profitieren. Dabei wird vor allem Bourdieu (1984) die Interpretation des Begriffs des sozialen Kapitals als der Herausbildung eines Habitus zugesprochen, wonach die Entwicklung von Wertmustern und Denkfiguren einen Habitus zwischen der sozialen Position und der subjektiven Handlungsabsicht vermittelt und solchermaßen soziokulturell soziales Handeln strukturiert. Weil der Begriff des „sozialen Kapitals“ jedoch in einem sehr weiten und teilweise metaphorischen Sinne gebraucht wird, wird von einigen Vertretern ein stärker empirisch angelegtes Konzept „sozialen Kapitals“ im Sinne einer „Verfügungsgewalt“ über Ressourcen in sozialen Beziehungsnetzwerken eingefordert. (u.a. Jansen 1999)

7. „The Network of Innovators in Jena“ als Beispiel einer Nichtbeachtung qualitativer Parameter und weiterer Optionen der Interpretation im Rahmen netzwerkanalytischer Theoreme

Nimmt man nun das paradigmatische Plädoyer für die Einbettung der sozialen Netzwerkanalyse in eine qualitative Feldforschung im Sinne Schweizers ernst, so zeigt die Auseinandersetzung mit netzwerkanalytischen Arbeiten sowohl die von Schweizer und Emirbayer beanstandeten Mängel solcher Studien, aber auch Entwicklungsmöglichkeiten im Rahmen der von Schweizer favorisierten Orientierungshypothesen. Als Beispiel bietet sich die aktuelle Netzwerkanalyse zu Netzwerkbeziehungen von Akteuren des Innovationssystems in Jena an, die Cantner und Graf (2004) auf der diesjährigen Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik vorgestellt haben.

Cantner und Graf entwickeln auf der Basis der Angaben zu Inhabern, Entwicklern und der technischen Gattung von Patentschriften aus der Region Jena drei unterschiedliche Netzwerkanalysen: erstens Netzwerkbeziehungen technologischer Nähe, zweitens Kooperationsbeziehungen zwischen Patentinhabern und drittens die durch Mobilität von Arbeitskräften gestifteten Netzwerkbeziehungen zwischen Firmen. Die augenfällige Konzentration technologischer Nähe bringt die Autoren dazu, als qualitativen Kontext die Prägung der Region durch den ehemals volkseigenen Betrieb (VEB) Carl Zeiss zu thematisieren. Der nachhaltig prägenden Kraft dieser pfadabhängigen Entwicklung schreiben die Autoren die Konzentration von Akteuren auf den vorgefundenen technologischen Kernbereich zu.

Netzwerkanalytisch weisen sie nach, dass die Dichte des expandierenden Netzwerks trotz Kooperationen zwischen den Firmen eher abnimmt, Akteure außerhalb der Agglomeration das Netzwerk verlassen und das Netzwerk eher für Neuansiedlungen in den technologischen Kernsektoren, nicht aber in anderen, nicht in den Kernsektoren angesiedelten offen ist.

Cantners und Grafs Studie stellt eine ideale Anwendung der Instrumente der sozialen Netzwerkanalyse dar, die insbesondere aufgrund der eleganten Datenquelle hervorragend zur Entfaltung kommen. Gemäß des insbesondere von Emirbayer ausgeführten Arguments der Interdependenz von kultureller und sozialer Struktur muss der Wert der Studie jedoch relativiert werden, da über die Ursachen der beobachteten Entwicklung von den Autoren nur spekuliert wird, sie aber eine wie von Schweizer empfohlene qualitative Feldforschung unterlassen haben, sodass eine Reflektion der ökonomischen und politischen Kontexte sowie soziale und kognitive Strukturprinzipien nicht in die Interpretation der Ergebnisse eingeflossen sind. Eine Achillesverse ist daher alleine schon die Gleichsetzung des Innovationssystems mit dem, was an Ereignissen und Akteuren in den Patentschriften zweier Zeiträume dokumentiert ist. Cantner und Graf gestehen von sich aus ein, dass es mehr Beziehungen zwischen Innovatoren gibt, als in Patentschriften dokumentiert (siehe Cantner &Graf; 2004, S.21) Die Analyse von Cantner und Graf kann deshalb nur für solche Akteure gelten, die Wissen in Form von Patentschriften kodifiziert haben. Für Akteure des regionalen Innovationssystems, die Innovationen nicht kodifiziert haben oder nur schwer kodifizierbare Innovationen realisiert haben kann die Studie hingegen nicht sprechen. Damit bleiben aber wesentliche Prozesse der horizontalen Wissensdiffusion, aber auch Prozessinnovationen und organisatorische Innovationen u.a. außen vor. Auch bleiben solche Akteure außen vor, die unter Umständen aufgrund ihrer soziokulturellen Eigenarten zwar Produktinnovationen realisieren, diese aber nicht als Patente kodifizieren und schützen. Auch wird nicht untersucht, inwiefern das soziokulturelle, insbesondere das politische Umfeld die Patentschrift als Form der Kodifizierung nicht begünstigt hat. Überlegenswert wäre in dieser Hinsicht beispielsweise, ob nicht die bis zum ersten Quartal 2001 praktizierten Verfahren am Kapitalmarkt im Zuge des New Economy Hype Patentschriften überproportional begünstigt haben. Sollte das der Fall sein, müsste die Validität von Patentschriften als Indikator der Entwicklung des regionalen Innovationssystems in Frage gestellt werden.
Darüberhinaus bleiben Interpretationsmöglichkeiten im Rahmen der Orientierungshypothesen der sozialen Netzwerkanalyse von den Autoren unbeachtet. Dies ist um so verwunderlicher, als insbesondere Granovetter und Burt explizit auf die Diffusion von Wissen als möglichem Anwendungsgebiet zu sprechen kommen.

Cantner und Grafs Arbeit stellt aufgrund dieser Mängel nicht zuletzt auch ein Risiko dar, sofern ihre Arbeit nicht im Kontext qualitativer Kontextvariablen weiter interpretiert wird. Denn bleibt die Interdependenz von sozialer und kultureller Struktur in Form der Unterlassung qualitativer Feldforschung unberücksichtigt, so läuft die soziale Netzwerkanalyse Gefahr, aufgrund seiner technischen Rationalität im Sinne Foucaults soziale Wahrheiten zu produzieren, die auf die soziale und politische Wirklichkeit Macht ausüben, ohne inhaltlich tatsächliche Legitimität zu besitzen. Dies kann insbesondere in der regionalen Entwicklungspolitik ein virulentes Problem sein. (siehe Richarson 1995)

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BLAU, Peter (1978): Parameter sozialer Strukturen. Aus:

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http://www.socialpolitik.de/tagungshps//2004/Papers/Cantner.pdf Stand: 24.11.2004

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SCHWEIZER, Thomas (1988): Netzwerkanalyse als moderne Strukturanalye. Aus: Schweizer, Thomas (Hrsg.) (1988): Netzwerkanalyse. Ethnologische Perspektiven. Berlin. S. 1-34.

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http://www.uni-mainz.de/Organisationen/sfb/295/e1/e14/index_ger.html ,
Stand 24.11.2004

WESOLY, Michael (2001): Kriterien für den Einsatz von Wissensmanagementinitiativen zur Bildung und Steuerung intraorganisationaler Netzwerke. Diplomarbeit, Technische Universität Berlin. http://www.wesoly.de/Deutsch/Files/Wissensnetzwerke.pdf, Stand: 24.11.2004


Anmerkung:

Der Beitrag ist aus der Hausarbeit „Eine Annäherung an die soziale Netzwerkanalyse als moderne Strukturanalyse“ bei Per Kropp am Institut für Soziologie an der Universität Leipzig im Sommersemester 2004 entstanden.

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