Zum Artikel im powimag

In einem Artikel, der kürzlich im powimag veröffentlicht wurde, wurde gegenüber dem Förderverein der Vorwurf erhoben, er finanziere sich ungerechtfertigterweise aus öffentlichen Geldern, die dem Institut für Politikwissenschaft zuständen. Dies ist unrichtig.
Die bei der Erstellung des KVV anfallenden Druckkosten trägt der Förderverein aus dem Verkaufserlös. Der Hiwi, der das Verzeichnis erstellt, wird aus dem Etat von Herrn Prof. Fenner bezahlt. Dabei arbeitet der Hiwi zugleich dem Institut zu, das die Übersicht über die angebotenen Kurse von Rechts wegen veröffentlichen muss. Der zugleich erarbeitete Mehrnutzen des Kommentierten Verzeichnisses wird als freiwillige Leistung durch den Förderverein erbracht und durch diesen in gedruckter Form gegen den Verkaufspreis und online kostenfrei angeboten. Sowohl der Zeit- als auch der Mittelaufwand, den dieser Teil der Arbeit des Vereins beansprucht, ist allerdings marginal im Vergleich zu den sonstigen Aktivitäten, die ein Vielfaches an ehrenamtlichem Engagement der Vereinsmitglieder und – notabene – auch freiwillige private Aufwendungen und Spenden erfordert. Der Förderverein erwirtschaftet dabei keinerlei Gewinn. Die verbleibenden Einnahmen fließen vollständig in das Politische Colloquium, zu dem Referenten aus anderen Städten eingeladen werden, in die Powi-Parties die sowie in die Alumni-Betreuung des Fördervereins.

Wir, der Vorstand, wundern uns daher über die Kritik, die an unserem Engagement vorgebracht wird. Ohne unsere ehrenamtliche Arbeit gäbe es am Institut kein KVV, das auch
dieses Semester wieder (trotz des alternativen Online-Angebotes) ausverkauft ist, kein Alumninetzwerk, das sich steigenden Interesses erfreut und zusätzliche Mittel für die zusätzlichen Angebote am Institut einwirbt, und auch kein Colloquium, das wöchentlich 20 bis 40 Studierende und weitere Gäste anzieht. Bei diesen Anlässen, zu denen jeder an der Arbeit des FV Interessierte ebenso wie andere Gäste immer herzlich willkommen ist, gibt man unserem Engagement recht. Wer darüber hinaus Fragen hat oder eigene Vorstellungen einbringen möchte, kann sich bei diesen Gelegenheiten gerne an den Vorstand wenden.

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